Chronik

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Jahr Ereignis
1905 Gründung (am 20.09.) als Ring-und Stemmklub Groß Zimmern durch die Herren Franz Dölcher, Christian Bechtold, Heinrich Geiß und Karl Held.
1912 erhielt der Verein den Namen: Athletenverein "Vorwärts 05".
1913 Ausrichtung des 1. Gaufestes.
1914 Fahnenweihe
1919 Aufnahme des Sportbetriebes nach dem 1. Weltkrieg.
1925 Johannes Ohl wurde 2. Deutscher Meister im Ringen Bantamgewicht, gr.-römischer Stil.
1926 Die Ringermannschaft nahm an den Endkämpfen um die Nordwestdeutsche Meisterschaft teil. Im Endkampf gegen den Hammersportverein Hamburg siegten die Norddeutschen nur auf Grund der kürzeren Ringzeit von 5 Sekunden. Bekanntester Ringer in der Hamburger Mannschaft war der spätere DRB-Bundestrainer und Unternehmer Jean Földeak. Das Aufgebot der Zimmerner: Georg Herbert, Karl Schönig, Johannes Ohl, Christian Bechtold, Karl Ohl, Leonhard Fröhlich, Karl Bernhard und Justus Geier.
1927 Johannes Ohl wurde Deutscher Meister im Ringen Bantamgewicht, gr.-römischer Stil (nach ihm ist in Groß Zimmern eine Straße benannt).
1929 Im Endkampf um die Nordwestdeutsche Meisterschaft verloren die Ringer gegen Köln-Mühlheim. Johannes Ohl wurde 2. Deutscher Meister im Ringen Federgewicht, gr.-römischer Stil und war Anfang der 30er Jahre Teilnehmer bei den Europa-Meisterschaften in Paris und Stockholm.
Ab
1933
ruhte im Dritten Reich die Vereinsarbeit, damals ging der Sport andere Wege.
1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin errang der Groß-Zimmerner Ringer Johannes Herbert, inzwischen aus beruflichen Gründen nach Stuttgart umgesiedelt, die Bronze Medaille im Bantamgewicht.
1946 erste Turniere mit großer Beteiligung des AV Groß-Zimmern. Die Ringerjugend wurde Hessischer Mannschaftsmeister.
1947 wurden die aktiven Ringer Hessischer Mannschaftsmeister.
1948 Der Groß-Zimmerner Georg Weidner, inzwischen Österreicher, startete in London bei den Olympischen Spielen - 4. Platz im Ringen. Erich Roth wird zweiter deutscher Meister der A-Jugend bis 50kg im Ringen, gr.-römischer Stil. Heinz Rückert erlangt den deutschen Meistertitel im Ringen der A-Jugend, Klasse über 70kg im gr.-römischen Stil.
1949 Georg Haas wird dritter Deutscher Meister in der Klasse 65kg der A-Jugend im Ringen, gr.-römischer Stil.
1951 Der Ringer Georg Haas ringt mit Ehrgeiz und wird belohnt: Er wird deutscher Meister in der A-Jugend bis 70kg im gr.-römischen Stil.
1952 Axel Fletterich wird dritter deutscher Meister der A-Jugend im Ringen, Klasse bis 65kg im gr.-römischen Stil.
1953 ist der AV 05 Groß-Zimmern in der Südwest-Gruppenliga im Ringen der einzige Vertreter Südhessens. Ausscheidungskämpfe für die Weltmeisterschaften im Ringen fanden im Saalbau Linde in Groß-Zimmern statt. Baubeginn der eigenen Sporthalle. Axel Fletterich wird im Ringen deutscher Meister, Klasse bis 70kg der A-Jugend, Freistil.
1954 war wohl ein Höhepunkt in der Geschichte der Abteilung Ringen. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften belegte der AV den dritten Platz mit Friedel Katzenmeier, Günther Obmann, Erich Roth, Axel Fletterich, Bernhard Göbel, Georg Haas, Willi Heinl und Heinz Rückert.
1955 Roland Lortz Deutscher Juniorenmeister im Gewichtheben.
1956 Roland Lortz erreichte einen 4. Platz bei den Europameisterschaften im Gewichtheben.
Roland Lortz 2. Deutscher Meister im Gewichtheben.
Einweihung der eigenen Sporthalle.
1957 Roland Lortz Deutscher Meister und Deutscher Juniorenmeister im Gewichtheben und 6. Platz bei den Weltmeisterschaften.
1958 Deutsche Meisterschaften im Gewichtheben im Kaiserhof in Groß-Zimmern. Roland Lortz 2. Deutscher Meister und Deutscher Juniorenmeister Gewichtheben.
1960 Roland Lortz qualifizierte sich als einziger westdeutscher Gewichtheber (6 ostdeutsche Heber) für die gesamtdeutsche Olympiamannschaft für die Olympischen Spiele in Rom - 8. Platz im Mittelgewicht. Lortz war mehrfacher Deutscher Rekordhalter im Reißen /Stoßen und Dreikampf in der Klasse bis 75 kg.
1961 Start einer Gewichthebermannschaft in der Hessischen Oberliga. Die Ringer-Jugend wurde Hessischer Mannschaftsmeister.
1963 fanden die Deutsche Meisterschaften im Gewichtheben zum 2.mal im Kaiserhof in Groß-Zimmern statt. Von der AV-Staffel nahm Kurt Hitzel am Wettkampf teil.
1966 wurde die Gewichtheber-Jugend bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften Vizemeister mit Werner Schraut, Odo Nimmerfroh, Karlheinz Bärtl, Karlheinz Siegl, Manfred Engelhardt, Rudolf Kuhn, Peter Weygandt und Lothar Pfirsching.
1967 Werner Schraut Deutscher Juniorenmeister im Gewichtheben. Dieter Rauck Deutscher Juniorenmeister im Rasenkraftsport-Steinstoßen und erlangte den dritten Platz im Ringen der Junioren, Weltergewicht gr.-römischer Stil.
1968 Dieter Rauck Deutscher Juniorenmeister im Ringen freier Stil und Deutscher Juniorenmeister im Rasenkraftsport-Steinstoßen.
1969 Odo Nimmerfroh Deutscher Juniorenmeister Gewichtheben und Dritter beim Junioren-Donaupokal.
1970 Werner Schraut Deutscher Meister und Deutscher Juniorenmeister Gewichtheben. Die Gewichthebermannschaft wurde Sieger in der Regionalliga West.
1971 Aufstieg der Gewichtheber in die Bundesliga mit Werner Schraut, Odo Nimmerfroh, Heinz Schacker, Franz Pataky, Manfred Werra, Harald Pint, Lothar Kunkel und Manfred Engelhardt.
Odo Nimmerfroh Deutscher Meister Gewichtheben.
Werner Schraut Deutscher Juniorenmeister Gewichtheben.
1972 Werner Schraut nahm an den Olympischen Spielen in München teil, wurde Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften und Sieger beim Junioren Donau-Pokal.
1973 Lothar Kunkel Deutscher Meister Gewichtheben Masters.
1974 Werner Schraut Deutscher Meister im Gewichtheben und 2. Sieger beim Baltic Cup.
1975 Werner Schraut Deutscher Meister Gewichtheben und Dritter beim Donau-Cup. Die Gewichtheber wurden Dritter Deutscher Mannschaftsmeister mit Werner Schraut, Odo Nimmerfroh, Heinz Schacker, Manfred Werra, Günther Heiß, Heinz Frankenberger, Franz Pataky, Manfred Engelhardt, Walter Ullrich, Horst Frankenberger.
Heinz Schacker Deutscher Meister Gewichtheben Masters.
1976 Werner Schraut nahm erneut an den Olympischen Spielen in Montreal teil - 7. Platz.
Weitere Erfolge: 4. Platz Europa-Meisterschaften, 1. Platz EG-Turnier,  1. Platz Turnier Blaue Schwerter und Deutscher Meister. Heinz Schacker Deutscher Meister Masters. Die Gewichtheber wurden erneut Dritter Deutscher Mannschaftsmeister mit Werner Schraut, Odo Nimmerfroh, Heinz Schacker, Manfred Werra, Heinz Frankenberger, Erich Kaßeckert, Günther Heiß, Walter Ullrich, Manfred Engelhardt.
Erfolgreichster Gewichtheber-Verein in Hessen.
1977 war ein Erfolgsjahr für Werner Schraut. Vize-Europameister im Reißen, 3. Platz Weltmeisterschaften im Reißen,  3. Platz  Europameisterschaften im Zweikampf, 4. Platz Weltmeisterschaften im Zweikampf. 1. Platz EG-Turnier.
Erich Kaßeckert 2. Deutscher Meister Gewichtheben, Klaus Schmidt 2. Deutscher Meister Gewichtheben ,Heinz Schacker Deutscher Meister Gewichtheben Masters, Heinz Frankenberger Deutscher Meister Gewichtheben Masters.
Erfolgreichster Gewichtheber-Verein in Hessen.
1978 Werner Schraut Deutscher Meister Gewichtheben Heinz Schacker.
Deutscher Meister Gewichtheben Masters
Lothar Kunkel.
Deutscher Meister Gewichtheben Masters
Heinz Schacker.
Donau-Cup Gewichtheben 4. Platz
Erfolgreichster Gewichtheber-Verein in Hessen.
1979 Gewichtheber-Jugend Deutscher Mannschaftsmeister mit Roland Gratz, Ralf Tanneberger, Horst Buhleier, Haci Kayadan, Hermann Kretschmer, Bardo Kunkel.
Ralf Tanneberger Deutscher Juniorenmeister Gewichtheben.
1980 Horst Buhleier Deutscher Juniorenmeister im Gewichtheben.
1981 Einweihung der Mehrzweckhalle der Gemeinde Groß-Zimmern mit einem Kraft- und Konditionsraum, zu dem die FAZ 1982 bemerkte: Groß-Zimmern besitzt in der Mehrzweck-Sporthalle einen Kraftraum, der bei deutschen Vereinen seinesgleichen sucht.
1982 Die Gewichtheber stiegen nach 13 Jahren aus der Bundesliga ab.
Lothar Kunkel Deutscher Meister Gewichtheben Masters.
1983 Heinz Schacker Deutscher Meister Gewichtheben Masters, Lothar Kunkel Deutscher Meister Gewichtheben Masters, Haci Kayadan Deutscher Juniorenmeister Gewichtheben, Harald Pint Deutscher Meister im Amateur-Bodybuilding.
Senioren Kraftdreikampf-Mannschaft gehörte der 2. Bundesliga an.
1984 Bernd Fröhlich Jugend-Weltmeister im Ringen und deutscher Vizemeister in der Klasse bis 75kg der A-Jugend im gr.-römischen Stil.
Haci Kayadan Deutscher Juniorenmeister Gewichtheben, Harald Pint 2. Deutscher Meister im Amateur-Bodybuilding Senioren.
1985 Haci Kayadan Deutscher Juniorenmeister Gewichtheben, Manfred Werra Deutscher Meister Gewichtheben Masters, Erich Kasseckert Deutscher Meister Gewichtheben Masters, Harald Pint Deutscher Meister im Amateur- Body-Building Senioren.
1986 Die Ringermannschaft wurde Meister der Verbandsliga.
Haci Kayadan Deutscher Juniorenmeister Gewichtheben. Nach der Meisterschaft in der II. Bundesliga West gab es für die Gewichtheber ein einjähriges Gastspiel in der Bundesliga.
1987 Lothar Kunkel Deutscher Meister und Weltmeister Gewichtheben Masters.
1988 Start einer neuen Sportart für Deutschland in Groß Zimmern: Armdrücken bzw. Armwrestling. Günther Heiß, Gewichtheber des AV und später Vize-Europameister im Armdrücken, brachte sie aus den USA nach Groß-Zimmern und mit der 1. Deutschen Meisterschaft in Groß-Zimmern, mit Funk und Fernsehen, tritt Armdrücken seinen Siegeszug in Deutschland an.